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Die mentale Wettkampfeinstellung

Wenn Athleten/innen einen Wettkampf bestreiten, dann sind sie körperlich und technisch darauf gut vorbereitet, oder sie sollten es zumindest sein. Für die körperliche und technische Vorbereitung wird sehr viel Zeit und Energie investiert. Der mentale Faktor ist einer der drei wichtige Leistungsbereiche. Ob eine Leistungserbringung gelingt, gestört oder gänzlich verunmöglicht wird, hängt sehr oft auch von kognitiven Prozessen ab. Athleten/innen und Trainer/innen wissen von der Bedeutung des mentalen Faktors, deshalb suchen immer mehr Leistungssportler aber auch andere nach Möglichkeiten der mentalen Steuerung.

Säulen eines Programmes zur Wettkampfeinstellung
Hauptsächlich sprechen wir von 4 Arbeitsbereichen, die eine große Bedeutung für den Zugriff auf Leistungspotentiale haben.
Spannungsregulation (Aktivierung oder Entspannung): Wettkämpfer, aber auch Menschen, die eine besondere Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt und/oder auch an verschiedenen Orten und unter verschiedenen Bedingungen erbringen müssen, sind gespannt (Gedanken „blitzen“, erhöhter Herzschlag und Adrenalinausstoß, Nervosität u.a.). Im Mentaltraining wird ein individuell gutes Aktivierungsniveau (Spannungsniveau) angestrebt, das eine der Voraussetzungen dafür ist, dass ein/e Athlet/in ihre/seine Leistungsmöglichkeiten abrufen kann. Ein zu niedriges Aktivierungsniveau ist genauso schlecht, wie ein zu hohes.
Um das individuell beste Aktivierungsniveau auch lenken bzw. aktiv abrufen zu können muss der/die Athletin im Trainingsprogramm zunächst klären:

  • Was ist für sie/ihn eine gute (leistungsfördernde) und was eine schlechte (leistungsschwächende) Anspannung bzw. Entspannung in Bezug zur Wettkampf- oder Leistungssituation?
  • In der Wettkampfsituation sollte der/die Athletin wissen, in welchen Situationen und zu welchen Zeitpunkten der Aufbau von Spannung bzw. der Einsatz von Entspannung zielführend ist.
  • Er/sie muss geeignete Aktivierungs-, Entspannungs- sowie Stressregulationsmethoden trainieren, die ihr/ihm helfen „Überspannung“ bzw. die zugrunde liegenden Auslöser aktiv zu beeinflussen.

Spannungsregulation ist ein Trainingsbereich zum Aufbau einer leistungsfördernden Wettkampfeinstellung. Konzentration, Überzeugung und Motivation sind weitere Arbeitsbereiche.

Was zu beachten ist: Das Training der mentalen Wettkampfeinstellung ist auch Übungssache und muss wie andere Trainingsaufgaben auch ständig weiterentwickelt und den persönlichen Entwicklungsschritten angepasst werden. Mentale Wettkampfstrategien müssen auf einem soliden Fundament stehen, aber immer auch flexibel angepasst werden können.

Sieg oder Niederlage, der Kopf ist immer dabei!

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