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Analysen im Leistungssport und im Leben

Alles ist in Bewegung „Panta Rhei“. Ein Spruch, den viele schon mal gehört haben. Für den Leistungssportler, der immer das Ziel des Gewinnens, des sich Verbesserns im Zentrum seiner Aufmerksamkeit hat, ist es Pflicht daran zu denken, dass ständige Weiterentwicklung auch gründliche Analysen verlangt.

Kleinste Veränderungen im technisch/strategischen, körperlichen, mentalen oder/und Materialbereich haben oft große Auswirkungen auf das Gesamtsystem Leistung. Und gerade deshalb müssen Leistungsanalysen kontinuierlich und immer auch „Bereichs-übergreifend“ stattfinden muss.

So kann neues Material z.B. dazu führen, dass der Athlet seine Sicherheit und damit sein Selbstvertrauen verliert und das kann wiederum dazu beitragen, dass auch alle anderen Leistungsfaktoren (Technik, Körper, Kopf) nicht mehr so funktionieren, wie sie sollen. Im Mannschaftssport können z.B. personelle Veränderungen zu gravierenden Leistungseinbrüchen führen oder aber auch umgekehrt. Nur wer die wirklichen Ursachen für eine gute oder schlechte Leistung früh genug erkennt, wer das Gesamtsystem bei seinen Leistungsanalysen berücksichtigt, kann rechtzeitig reagieren.

Bei Leistungsanalysen sollte man deshalb immer folgende Grundsätze beachten:

  • Kontinuierliche Leistungsanalysen (dabei darf es nicht nur um die Analyse der Schwächen gehen, die Stärken müssen mindestens den gleichen Stellenwert einnehmen) stärken das Selbstvertrauen.
  • Die Ursachen eines Leistungseinbruches (z.B. Verletzung) haben immer Auswirkungen auf alle Leistungsfaktoren (Technik, Körper und Kopf) und diese müssen zusammenhängend verstanden und analysiert werden.
  • Kontinuierliche Leistungsanalysen (was klappt in allen Bereichen gut, was weniger) können Leistungseinbrüche zwar nicht verhindern, aber der Athlet kann besser und schneller darauf reagieren.

Wer sich kennt weiß, dass nichts bleibt wie es ist. 
Und das ist gut so!

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