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Stress muss nicht sein!

Viele Menschen klagen darüber, dass die Belastungen durch Arbeit und anderen Tätigkeiten zu groß werden. Sie schlafen schlecht, haben verschiedene körperliche Symptome (Verspannungen, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Magen- und Rückenschmerzen u.a.) und schaffen es nicht mehr sich richtig zu erholen. Wenn ein solcher Zustand bereits eingetreten ist, spricht man oft von Burnout (ausgebrannt sein). In diesem Falle ist Hilfe von einem professionellen Helfer angesagt.

Wünschenswert ist natürlich ein präventives Verhalten, sodass es gar nicht erst zum „ausgebrannt sein“ kommt. Unter Stressmanagement versteht man eine Reihe von Maßnahmen, Übungen konkreten Verhaltensweisen zur Stressbewältigung.

Das Ziel des Stressmanagements
Stress kann nicht zur Gänze vermieden werden, deshalb geht es beim Stressmanagement vor allem darum „Resilienz=Stressresistenz“ aufzubauen.

Was ist Stress?
Zunächst ist wichtig zu erwähnen, dass nicht jede Stresssituation negativ ist. Man unterscheidet zwischen negativen und positiven Stress. Positiver Stress zeichnet sich dadurch aus, dass die zu bewältigende Herausforderung lösbar und endlich ist und sich auf das Lebensgefühl durchaus positiv auswirken kann. Anders ist es beim sog. negativen Stress. Hier erscheinen die Herausforderungen kaum lösbar, das Ende der Herausforderung nicht absehbar und das Lebensgefühl ist gedrückt.

Stressoren
Stressoren sind die Auslöser für körperliche und mentale Stressreaktionen. Die Stressoren haben immer sehr individuelle Ausprägungen. Für Außenstehende ist es manchmal unverständlich, wieso bestimmte Situationen für Menschen so belastend sein können. Wer seiner Stressdynamik auf die Schliche kommen will, muss die Auslöser kennen und verstehen, welche Situationen für ihn „gefährlich“ sind und wie die „Stresslawine“ losbrechen kann.

Alltagstipps zur Stressprävention und zur Reduktion von Stress

  • Planen Sie ganz konkret in schriftlicher Form Tageszeiten für Dinge ein, die für Sie Erholung oder Spaß bedeuten.
  • Fertigen Sie eine sog. To-do-Liste an und streichen Sie Tätigkeiten, die nicht unbedingt notwendig oder vielleicht aufschiebbar sind. Mit einem guten Zeitmanagement können Sie viel Zeit sparen und diese für sich nutzen.
  • Lernen Sie „nein“ zu sagen. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die niemanden enttäuschen wollen.
  • Lernen Sie eine Entspannungsmethode. Nicht jede Methode wird Ihnen passen, deshalb suchen sie nach ihrer Wahl.
  • Denken Sie am Ende des Tages vor allem auch an jene Dinge, die Ihnen gelungen sind.
  • Treffen Sie gute Freunde, gönnen Sie sich etwas, schlafen sie ausreichend und treiben Sie Sport.

Und ja, lassen Sie sich helfen!

Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.

Epiktet

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